PVP-Jod AL Salbe bei Wunddesinfektion

PVP-Jod AL Salbe bei Wunddesinfektion

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Produktbeschreibung

Wirkstoff: Povidon-Iod. Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut wie z.B. Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierte und superinfizierte Hauterkrankungen. ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen Was enthält PVP-JOD AL Salbe und wie wirkt sie? PVP-JOD AL Salbe ist ein Antiseptikum, also ein keimtötendes Mittel, zur Anwendung auf Haut und Wunden. Der Wirkstoff ist Povidon-Iod. 1 g Salbe enthält 100 mg Povidon-Iod mit einem Gehalt von 10 % verfügbarem Iod. PVP-JOD AL Salbe wird wiederholt und zeitlich begrenzt als Antiseptikum bei geschädigter Haut angewendet. Dazu gehören beispielsweise Decubitus (Druckgeschwüre), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwüre), oberflächliche Wunden und Verbrennungen sowie infizierte und superinfizierte Hauterkrankungen. Die Braunfärbung der Salbe ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine weitgehende Entfärbung weist darauf hin, dass die Wirksamkeit erschöpft ist. Bei Neugeborenen und Säuglingen bis 6 Monate darf die Salbe nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung und äußerst beschränkt angewendet werden. Wechselwirkungen Povidon-Iod kann mit Eiweiß sowie organischen Substanzen wie Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann. Bei gleichzeitiger Anwendung mit enzymatischen Wundbehandlungsmitteln wird die Wirkung beider Arzneimittel abgeschwächt. Dies gilt auch für die gleichzeitige Anwendung mit silberhaltigen Desinfektionsmitteln, Wasserstoffperoxid oder Taurolidin. PVP-JOD AL Salbe darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nach quecksilberhaltigen Wundbehandlungs- oder Desinfektionsmitteln angewendet werden. Bei einer Behandlung mit Lithium-Präparaten solltest du eine regelmäßige, insbesondere großflächige Anwendung vermeiden. Nebenwirkungen Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut auftreten, beispielsweise Juckreiz, Rötungen oder Bläschen. Ebenfalls sehr selten sind systemische allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock oder Angioödem möglich. Bei längerfristiger Anwendung auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen kann eine nennenswerte Iodaufnahme erfolgen. In Einzelfällen können Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte eine iodinduzierte Schilddrüsenüberfunktion …