DERATIN 5 MG 20 LUTSCHTABLETTEN
Produktbeschreibung
AKTION UND MECHANISMUS Antiseptikum. Chlorphenylbiguanid-Derivat. Es besitzt ein relativ breites antibakterielles Spektrum (bakteriostatisch; in höheren Konzentrationen bakterizid) mit besonderer Wirksamkeit gegen grampositive Bakterien. Es wirkt sporostatisch und verhindert so die Sporenkeimung. Üblicherweise induziert es keine mikrobielle Resistenz. Es ist auch gegen Pilze und Hefen wirksam. Es ist nicht viruzid. – Wirkmechanismus: Chlorhexidin bildet vermutlich Verbindungen mit der Zelloberfläche von Mikroorganismen, wodurch deren semipermeable Barriere gestört und der Zellinhalt gerinnt. Im Gegensatz zu Chemotherapeutika, die eine hohe Selektivität für bestimmte Bakterienarten aufweisen, sind Antiseptika hochtoxisch für alle Zelltypen. Antimikrobielles Spektrum: Zu den Mikroorganismen mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Chlorhexidin gehören einige Staphylokokken, Streptococcus mutans, Streptococcus salivarius, Candida albicans, Escherichia coli, Selenomonas und anaerobe Propionsäurebakterien. Streptococcus sanguis weist eine mittlere Empfindlichkeit auf. Mikroorganismen mit geringer Empfindlichkeit gegenüber Chlorhexidin sind unter anderem Pseudomonas, Klebsiella, Proteus-Stämme und Veillonella-ähnliche gramnegative Kokken. SENIOREN Die Sicherheit und Wirksamkeit von Chlorhexidin bei älteren Menschen sind nicht spezifisch belegt; es wurden jedoch keine geriatrischen Probleme beschrieben. Die Anwendung ist allgemein anerkannt. PATIENTENINFORMATIONEN Patientenhinweis: – Lassen Sie die Tablette langsam im Mund zergehen. Nicht kauen oder schlucken, da die Wirkung rein lokal ist. – Achten Sie auf gute Mundhygiene, um Verfärbungen der Zähne, des Mundes, von Zahnfüllungen, Prothesen oder anderem Zahnersatz zu reduzieren und Zahnsteinbildung vorzubeugen. – Es kann zu einer vorübergehenden Geschmacksveränderung kommen. KONTRAINDIKATIONEN - Allergie gegen Chlorhexidin. SCHWANGERSCHAFT FDA-Schwangerschaftskategorie B. Studien an Ratten und Kaninchen mit Dosen, die 300- bzw. 40-mal höher waren als die Dosis, die ein Mensch durch tägliche Einnahme von 30 ml Chlorhexidin-Mundspülung aufnimmt, zeigten keine negativen Auswirkungen auf den Fötus. Es liegen keine adäquaten und gut kontrollierten Studien am Menschen vor. Aufgrund der geringen systemischen Resorption scheint das Risiko für den Fötus bei kurzzeitiger Anwendung moderater Dosen minimal zu sein; die Anwendung …