Der Schein-Konsens
Mehr von Nomos Verlags GmbHProduktbeschreibung
Wer über Demokratie streitet, sollte wissen, worüber er streitet. Doch "Populismus" und "Illiberalismus" - in Wissenschaft und Medien allgegenwärtig - versagen als Analysewerkzeuge: empirisch fragwürdig, dramatisieren sie legitime Positionen und verharmlosen dadurch undemokratische Haltungen.
Das Buch stellt diesen Begriffen einen pragmatischen Demokratiebegriff entgegen, der sich aus dem Völkerrecht ableitet - eng definiert, aber normativ klar. Er benennt rote Linien und macht den versteckten Dissens über demokratische Grundregeln auch unter bekennenden Demokraten sichtbar. Michael Meyer-Resende ist Gründer von Democracy Reporting International. Er analysiert und berät seit zwei Jahrzehnten demokratische Institutionen weltweit.